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Demenz App Familie – digitale Unterstützung im Alltag

Praxisguide 2026

Demenz und Familie: Die Herausforderung

Rund 130.000 Menschen leben in Österreich mit einer Demenzdiagnose — die meisten werden zu Hause gepflegt. Für Familien bedeutet das: tägliche Unsicherheit, emotionale Belastung und ein enormer organisatorischer Aufwand.

Digitale Hilfsmittel können diesen Alltag erleichtern — aber nur wenn sie wirklich auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen zugeschnitten sind.

Was eine Demenz-App leisten muss

  • Strukturierte Tagesroutine: Menschen mit Demenz brauchen verlässliche Abläufe. Eine App, die täglich wiederkehrende Aufgaben (Medikamente, Mahlzeiten, Aktivitäten) automatisch erinnert, schafft Sicherheit.
  • Ausbleib-Alarm: Wenn über einen definierten Zeitraum keine Aktivität registriert wird, erhalten Angehörige sofort eine Benachrichtigung — egal wo sie gerade sind.
  • Einfachste Bedienoberfläche: Keine Menüs, keine Einstellungen, keine Passwörter. Nur das Wesentliche, groß und klar.
  • Familien-Dashboard: Alle Angehörigen sehen in Echtzeit, ob Medikamente genommen wurden, ob Mahlzeiten stattgefunden haben und ob alles in Ordnung ist.
  • Pflegetagebuch: Dokumentierte Ereignisse erleichtern Gespräche mit Arzt, Pflegedienst und Kostenträgern.

Grenzen digitaler Hilfsmittel bei Demenz

Nicht jede Person mit Demenz kann eine App selbst bedienen. Je nach Krankheitsstadium verändern sich die Möglichkeiten. Wichtig ist deshalb:

  • Die App muss auch ohne aktive Nutzung des Erkrankten funktionieren (z. B. passive Alarmüberwachung)
  • Angehörige und Pflegekräfte nutzen die App aktiv — der Erkrankte profitiert indirekt durch bessere Koordination
  • Datenschutz hat absoluten Vorrang: keine Weitergabe von Gesundheitsdaten

KOMIona im Demenz-Einsatz

KOMIona ist nicht auf Demenz spezialisiert — aber es wurde für genau diese Situationen mitgedacht. Der Ausbleib-Alarm, die strukturierte Aufgabenverwaltung und das Familien-Dashboard machen es zum idealen Begleiter für Familien, die einen demenzerkrankten Angehörigen zu Hause betreuen.

Besonders hilfreich:

  • Automatische Erinnerungen für Medikamente, die alle Familienmitglieder sehen
  • Ausbleib-Alarm bei ausbleibender Aktivität
  • Alle Informationen auf einem Blick — auch für entfernt lebende Angehörige
  • Mehrsprachig: wenn Pflegekräfte und Familie unterschiedliche Sprachen sprechen

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